Bei seinen Live Performances arbeitet Bruno Amstad oft mit Loop-Effekten welche es ihm erlauben seine Stimme zu vervielfältigen und so orchestrale Klang und Rhytmuswelten zu erzeugen.

Amstad verblüfft durch seine eigenwilligen Gesangstechniken.

Press

Ein Sänger allein auf der Bühne, aber da steht der Himmel offen und ist der Teufel los. Durchlässig zwischen organischen Stimmen und elektronischen Kraftwerken entfacht er die ganze Schönheit emotionaler Musik. Bruno Amstad, der Schweiz rarer Jazzsänger, ist ein Selfmade-Ausnahmetalent. Seine bisher einzige CD gibt mit ihren innigen World-Facetten nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Kosmos stimmlicher Ausdrucksmöglichkeiten. Amstad, der Oberton-Schamane, ist auch ein Rocksänger und ein Rapper. Begonnen hat er als Rock- und Soulsänger, gelandet ist er ebenso in Christy Doran´s New Bag wie bei zahlreichen andern Projekten in den Schallgrenzen von zeitgenössischem Elektronik-Jazz, Noise und freier Improvisation. Bruno Amstad steht in Willisau allein auf der Bühne, mit einem begrenzten elektronischen Equipment. Die Kunst, aus wenig viel zu schaffen, lässt sich bei Amstad, seinen Stimm-Verwandlungen und seinen Loop-Schichtungen geradezu anschaulich mit hören. Seine Resonanzspektren wirken wie fliegende Teppiche, unter denen die Beats pulsen und das Publikum mit auf Reise geht.

Jazzfestival Willisau Vorschau 2005

Mit dem famosen Bruno Amstad gehöhrt zudem der vielleicht grossartigste und originellste Vokalist unseres Kontinents zur Gruppe.

Halle "TURM" (Voranzeige Christy Doran's NEW BAG )


die extremen Töne aus der Kehle von Bruno Amstad lassen einem buchstäblich den Atem stocken.

Facts 02.03.


Doch umwerfend ist das stupende musikalische Zusammenspiel zwischen Doran's virtuoser Gitarre und dem Organ des Sängers Bruno Amstad. Mit ihm ist eine männliche Stimme zu entdecken, die alles Künstliche vermissen lässt, über ein grandioses Spektrum verfügt und nicht nur den speziellen Gesang herab vom arabischen Minarett in den Klanghimmel zaubern, sondern einen mit nahtlos eingebettetem Obertongesang zu den Naturtalenten in die tadschikische Steppe versetzen kann.'

Christof Hegi, Tagesanzeiger


J’eus l’agréable surprise de connaître et découvrir le chanteur helvète Bruno Amstad. Et dire que cet incroyable vocaliste, sorte de Phil Minton des alpages, n’a pratiquement jamais joué en France alors qu’il a tourné partout dans le monde ! C’est à ne plus rien comprendre !!! Doué d’une voix grave, souple et multicolore qui yodle, gronde et growle, ondule, plane et bourdonne avec une virtuosité ailée, il accompagne ses imprévisibles improvisations d’effets électro (boucles, delay, etc.) totalement maîtrisés. Impressionnant ! Sous le nom de duo d’ “Albireo”, avec son complice de jeu depuis plus de vingt ans, le multi instrumentiste Albin Brun qui joue du sax ténor, de l’alto, de la flûte, du “Schwyzerörgeli” (petit accordéon traditionnel suisse), du piano jouet et de plein d’autres accessoires rythmiques insolites, Bruno Amstad nous embarque sur scène dans un voyage surprise à travers de multiples paysages envoûtants qui nous rappellent l’Arabie, la Tibet, la Mongolie et autres contrées imaginaires. Vous en voulez la preuve ? Allez vite sur YouTube visionner les vingt-cinq minutes du concert que donna le duo Albireo à Żory cet été.'

Pascal Anquetil, Jazzmagazine




WELT-STIMMEN

Das lange warten hat sich gelohnt: "Culture Shock", die erste Solo-CD von Bruno Amstad, ist wunderschön geraten. Sie nimmt uns mit auf eine musikalische Reise durch viele Kulturen und Stimmungen. Die Musik ist emotional, sie hat eine Ausstrahlung, sie tut der Seele gut.

Bruno Amstad, vor allem bekannt geworden als Sänger von Christy Doran's New Bag, verbindet in seinen Kompositionen Luftiges und Erdiges, Kräftiges und Zärtliches. Mal tönt das wie ein Popsong mit süffig-simplen Grooves, dann wieder kommt Feierlichkeit auf, wenn der Sänger die Obertöne schwingen lässt und mit der Inbrunst eines indischen Swamis die Herztöne freisetzt

Es erscheint nicht als Stielbruch, wenn Amstad nach "A Taste of India" – das in jede Chill-out-Lounge passen würde – mit kräftiger Stimme und monotonen Balafonklängen "afrikanisch" weiterfährt. Der zusammengewürfelt wirkende Charakter der Aufnahme und die verschiedenen Emotionalitäten machen den Charme dieser Debut-CD aus. Und selten genug: Sie gewinnt mit zunehmender Dauer an Tiefe und Intänsität

Bruno Amstad hat gelegentlich selbst gemachte Audio-Aufnahmen von Märkten und Strassen in Dakar/Senegal zu den Tracks gemischt. Auch die Cover-Fotos hat er unterwegs auf den Tourneereisen mit New Bag selber geschossen. Dass er die CD in seinem Heimstudio in Luzern aufgenommen und produziert hat, passt zum Selfmade-Charakter dieses Albums. "Culture Shock" öffnet unsere Ohren für die Welt : dort draussen und in uns drinnen

Pirmin Bossart Neue Luzerner-Zeitung, 18.10.2001


Und so soll zum Schluss ein «Exot» in mehrfachem und bestem Sinne Erwähnung finden. Der Luzerner Experimentalvokalist Bruno Amstad hat sich mit seinem Solodebüt «Culture Shock» aus seiner urschweizerischen Umgebung heraus die ganze Welt erschlossen. Allein mit seiner Stimme und elektronischem Equipment reist er bis nach Afrika und New York und kreiert stimmungsvolle Klanglandschaften von archaischer Schönheit und pulsierender Aktualität. Swingende Schweizer Weltmusik in Taschenformat.

WOZ